Internierungslager

Die InternierungslagerInternierungslager Die Internierungslager/Zwangslager befanden sich in vielen größeren Städten Deutschlands und dienten schon ab 1935 dazu, Sinti und Roma möglichst vollständig von der übrigen Bevölkerung zu isolieren. Die Lager waren eingezäunt und wurden bewacht. Die Internierten waren einer strengen Lagerordnung unterworfen. Viele der Männer, Frauen und Kinder wurden bereits im Mai 1940 in die Gettos und Lager im besetzten Polen deportiert. Später dienten die Zwangslager als Sammellager beziehungsweise Durchgangsstationen ins Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz./ZwangslagerZwangslager Nationalsozialistische Zwangslager für Sinti und Roma (häufig auch als „Zigeunerlager“ bezeichnet) entstanden ab Mitte der 1930er Jahre in zahlreichen deutschen Großstädten, wie u.a. in Köln, Düsseldorf, Fulda, Hamburg, Hannover, Köln und Magdeburg. Ihre Planung, Errichtung und ihr Betrieb gingen auf Initiativen kommunaler Behörden zurück. Die Lager waren meist polizeilich bewacht und dienten der Konzentration und Erfassung von Sinti und Roma, ihrer Rekrutierung als Zwangsarbeitskräfte sowie der Trennung der Insassen von der sogenannten "Volksgemeinschaft". Mit der zunehmenden Radikalisierung der Verfolgungsmaßnahmen dienten die Zwangslager letztendlich als Sammellager für die Deportationen in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. befanden sich in vielen größeren Städten Deutschlands und dienten schon ab 1935 dazu, Sinti und Roma möglichst vollständig von der übrigen Bevölkerung zu isolieren. Die Lager waren eingezäunt und wurden bewacht. Die Internierten waren einer strengen Lagerordnung unterworfen. Viele der Männer, Frauen und Kinder wurden bereits im Mai 1940 in die Gettos und Lager im besetzten Polen deportiert. Später dienten die Zwangslager als Sammellager beziehungsweise Durchgangsstationen ins Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz.