Offenes Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Lernwerkstatt zur Geschichte des KZ Neuengamme und der dortigen Gedenkstätte

Kurzinformation

Lernwerkstatt der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zur Geschichte des Konzentrationslagers, seiner Außenlager und der dortigen Gedenkstätte

Beschreibung

Das in seiner Art bisher einzigartige „Offene Archiv“ der KZKonzentrationslager Konzentrationslager (kurz: KZ oder KL) waren das wichtigste Instrument der NS-Terrorherrschaft. Erste Lager entstanden schon im März 1933, kurz nach der Machtübernahme der NSDAP, anfangs noch in u.a. leeren Fabrikgebäuden, ehemaligen Gefängnissen und Kellergewölben. Bis Kriegsbeginn wurden sieben Konzentrationslager errichtet, bis Ende des Krieges waren es 22 Hauptlager mit weit über 1.000 Außenlagern und Außenkommandos. Alle, die von den Nationalsozialisten zu weltanschaulichen, religiösen und „rassischen“ Gegnerinnen und Gegnern erklärt worden waren, sollten dort inhaftiert werden. Darunter befanden sich vor allem Juden, Sinti, Roma, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, Kommunisten, Sozialisten und andere politische Gegner. Mit Kriegsbeginn verschärften sich die Haftbedingungen weiter und die Ermordung der Gefangenen wurde zur Selbstverständlichkeit. Die Arbeitskraft der Häftlinge sollte bis zur völligen Erschöpfung oder bis zum Tod für die Kriegswirtschaft ausgenutzt werden. Die SS bezeichnete dies als "Vernichtung durch Arbeit".-Gedenkstätte Neuengamme versteht sich als Lernwerkstatt, in der Antworten auf Fragen rund um das ehemalige KonzentrationslagerKonzentrationslager Konzentrationslager (kurz: KZ oder KL) waren das wichtigste Instrument der NS-Terrorherrschaft. Erste Lager entstanden schon im März 1933, kurz nach der Machtübernahme der NSDAP, anfangs noch in u.a. leeren Fabrikgebäuden, ehemaligen Gefängnissen und Kellergewölben. Bis Kriegsbeginn wurden sieben Konzentrationslager errichtet, bis Ende des Krieges waren es 22 Hauptlager mit weit über 1.000 Außenlagern und Außenkommandos. Alle, die von den Nationalsozialisten zu weltanschaulichen, religiösen und „rassischen“ Gegnerinnen und Gegnern erklärt worden waren, sollten dort inhaftiert werden. Darunter befanden sich vor allem Juden, Sinti, Roma, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, Kommunisten, Sozialisten und andere politische Gegner. Mit Kriegsbeginn verschärften sich die Haftbedingungen weiter und die Ermordung der Gefangenen wurde zur Selbstverständlichkeit. Die Arbeitskraft der Häftlinge sollte bis zur völligen Erschöpfung oder bis zum Tod für die Kriegswirtschaft ausgenutzt werden. Die SS bezeichnete dies als "Vernichtung durch Arbeit". Neuengamme und die Gedenkstätte gefunden werden können. In den ehemaligen SSSchutzstaffel Die Schutzstaffel (kurz: SS) war 1925 als persönliche Leibwache Hitlers gegründet worden. Unter Heinrich Himmler wurde die SS zu einer Eliteeinheit aufgebaut, die zum zentralen Instrument des staatlichen Terrors wurde. Die SS hatte im Rahmen der „Endlösung“ maßgeblichen Anteil am Völkermord an den europäischen Juden sowie den Sinti und Roma.-Garagen sind über 6.000 Texte, Videos und Bilder aus den verschiedenen Ausstellungen, dem Archiv und der Bibliothek der Gedenkstätte öffentlich zugänglich. Zahlreiche dieser Dokumente sind zudem über die Online-Variante des Archivs verfügbar. Dort wird ein digitaler Rundgang durch die Inhalte der Ausstellungen der Gedenkstätte sowie ein Zugriff auf Häftlings- und Täter*innen-Biografien und Themen wie u.a. „Häftlingsalltag im Lager“, „Vernichtung“, „Lagerstruktur“, „Leben ehemaliger Häftlinge nach der Befreiung“ und „Entstehungsprozess der Gedenkstätte“ ermöglicht.

Unter der Rubrik „Deutsche Häftlingsgruppen“ sind Informationen über die in Neuengamme inhaftierten Sinti und Roma zugänglich. Zunächst wird die Geschichte der Ausgrenzung und Verfolgung der Minderheit mit dem Prozess der fortschreitenden Diskriminierung in den 1930er Jahren bis zum Auschwitz-Erlass Heinrich Himmlers vom 16. Dezember 1942 dargestellt. Auch wenn über die vermutlich mehrere hundert in Neuengamme inhaftierten Sinti und Roma bisher wenig erforscht und bekannt ist, können drei kürzere Biografien von Wanda Edelmann, Suleika Klein und Else Baker sowie eine umfassendere Biographie von Johann Wilhelm Trollmann eingesehen werden. Das Ziel dabei ist, durch diese vier Lebensgeschichten symbolisch dem Leid der inhaftierten Sinti und Roma ein Gesicht zu geben. Zudem wird auf vertiefende Materialien verwiesen, die vor Ort im „Offenen Archiv“ zur Thematik eingesehen werden können. Eine Suchfunktion ermöglicht das Auffinden aller relevanten Inhalte.

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